Ich hab mir überlegt, dass es wohl nicht uninteressant wäre, mal das Thema Buch vs. E-Reader aufzugreifen. An diesem Thema scheiden sich ja bekanntlich die Geister, seit Bücher "Konkurrenz" in dieser Form bekommen haben und darum möchte ich an dieser Stelle auch mal eine Lanze für die E-Reader brechen.
Ich für meinen Teil sehe es so: Mir geht es beim Lesen primär um den Inhalt, nicht um das Medium, welches mir diesen vermittelt. Es gefällt mir zwar, Seiten umzublättern, aber auch nur in sitzender und beidhändiger Lage; im Liegen ist das gerade mit solchen Wälzern wie den Rebecca Gablé-Büchern schon sehr umständlich und auf Dauer auch anstrengend. Bei einem E-Reader ist das nicht der Fall; die meisten sind recht leicht und die Seiten lassen sich per Knopf oder eine Wischbewegung übers Display umblättern.
Zur Optik/Haptik: Bücher können neu und hübsch/unschön sein, oder auch alt und hübsch/unschön. Am Aussehen habe ich mich noch nie gestört, solange man alles vernünftig lesen konnte. Ein E-Reader hingegen verändert seinen Zustand nicht, wenn man ihn pfleglich behandelt. Klar fühlt er sich ganz anders an als ein Buch, aber es ist nunmal auch ein anderer Gegenstand. :)
Mir fiel es jedenfalls absolut nicht schwer, mich mit dem Kindle anzufreunden, da man darauf genauso gut und flüssig liest wie in einem Buch (ich habe übrigens den ganz einfachen Kindle ohne Hintergrundbeleuchtung), man kann viele Bücher auf einmal mit sich herumtragen (das war mir sehr wichtig, da ich wirklich schnell lese und mich sofort langweile, wenn ich mit einem Buch fertig bin und nicht sofort Nachschub folgt) und man kann ganz einfach blättern, ohne die Seite zu verlieren, wie es oft der Fall ist, wenn man ein Buch aus Versehen zuklappt.
Was mir außerdem supergut am E-Reader gefällt, ist, dass man damit auch eine seichte Liebesschnulze lesen kann und niemand bekommt es mit. :D Ich geniere mich zwar nicht für das, was ich lese, aber für mich ist das Lesen etwas sehr Privates, fast Intimes, und es geht eben niemanden etwas an, ob ich gerade über dem Schimmelreiter brüte oder mich an Chick-Lit versuche.
Und zu guter Letzt kann man noch sagen, dass ein E-Reader sich hübsch gestalten lässt. Für den Kindle beispielsweise gibt es wunderschöne Aufklebefolien und diverse Hüllen in ganz unterschiedlichen Preisklassen. Bücher haben ja meist schon von Haus aus eine individuelle Gestaltung.
Wie ich mein Schätzchen eingehüllt habe, kann man im Bild oben sehen. :)
| Mein Kindle! |
Ich für meinen Teil sehe es so: Mir geht es beim Lesen primär um den Inhalt, nicht um das Medium, welches mir diesen vermittelt. Es gefällt mir zwar, Seiten umzublättern, aber auch nur in sitzender und beidhändiger Lage; im Liegen ist das gerade mit solchen Wälzern wie den Rebecca Gablé-Büchern schon sehr umständlich und auf Dauer auch anstrengend. Bei einem E-Reader ist das nicht der Fall; die meisten sind recht leicht und die Seiten lassen sich per Knopf oder eine Wischbewegung übers Display umblättern.
Zur Optik/Haptik: Bücher können neu und hübsch/unschön sein, oder auch alt und hübsch/unschön. Am Aussehen habe ich mich noch nie gestört, solange man alles vernünftig lesen konnte. Ein E-Reader hingegen verändert seinen Zustand nicht, wenn man ihn pfleglich behandelt. Klar fühlt er sich ganz anders an als ein Buch, aber es ist nunmal auch ein anderer Gegenstand. :)
Mir fiel es jedenfalls absolut nicht schwer, mich mit dem Kindle anzufreunden, da man darauf genauso gut und flüssig liest wie in einem Buch (ich habe übrigens den ganz einfachen Kindle ohne Hintergrundbeleuchtung), man kann viele Bücher auf einmal mit sich herumtragen (das war mir sehr wichtig, da ich wirklich schnell lese und mich sofort langweile, wenn ich mit einem Buch fertig bin und nicht sofort Nachschub folgt) und man kann ganz einfach blättern, ohne die Seite zu verlieren, wie es oft der Fall ist, wenn man ein Buch aus Versehen zuklappt.
Was mir außerdem supergut am E-Reader gefällt, ist, dass man damit auch eine seichte Liebesschnulze lesen kann und niemand bekommt es mit. :D Ich geniere mich zwar nicht für das, was ich lese, aber für mich ist das Lesen etwas sehr Privates, fast Intimes, und es geht eben niemanden etwas an, ob ich gerade über dem Schimmelreiter brüte oder mich an Chick-Lit versuche.
Und zu guter Letzt kann man noch sagen, dass ein E-Reader sich hübsch gestalten lässt. Für den Kindle beispielsweise gibt es wunderschöne Aufklebefolien und diverse Hüllen in ganz unterschiedlichen Preisklassen. Bücher haben ja meist schon von Haus aus eine individuelle Gestaltung.
Wie ich mein Schätzchen eingehüllt habe, kann man im Bild oben sehen. :)
Für mich sind gedruckte Bücher und E-Reader also zwei Paar Schuhe. Beides hat seine Vorteile und keins von beidem bedroht die Existenz des anderen. Zum Schluss habe ich noch einen berühmten Ausspruch von Stephen Fry, seines Zeichens Allroundtalent aus GB, zu diesem heißdiskutierten Thema:
["Das ist der Punkt. Eine Technologie ersetzt nicht eine andere, sie ergänzt sie. Bücher sind nicht bedrohter vom Kindle als eine Treppe von einer Rolltreppe."]
Eure Solovey
This is the point. One technology doesn't replace another, it complements. Books are no more threatened by Kindle than stairs by elevators.
["Das ist der Punkt. Eine Technologie ersetzt nicht eine andere, sie ergänzt sie. Bücher sind nicht bedrohter vom Kindle als eine Treppe von einer Rolltreppe."]
Eure Solovey
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